Angelfreunde Michelau


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Michelau (kag) – Zufrieden mit dem Ergebnis des Pokalangeln am Rudufersee zeigte sich der Vorsitzende der Angelfreunde Michelau Gerold Hofmann. Mit 38 Teilnehmern verzeichnete man eine rege Beteiligung mit stattlichen Ergebnissen.
„Beißn häts mehra könna“ stellte der Vorsitzende fest, doch das warme sonnige Wetter versetzte die Schuppenträger nicht gerade in Fressstimmung. „Aber es is ane debai, de hat viel gfangt“ und damit meinte Gerold Hofmann den Angelfreund Stefan Schmidt, der mit großem Abstand das beste Ergebnis vorweisen konnte. Exakt 25.040 Gramm zeigte für ihn die Fischwaage
Vereinsintern waren drei Pokale für die größte Menge an Edelfischen zu vergeben. Hinzu kommt ein „offener“ Pokal, der „Weißfischpokal“ für den größten Weißfisch.
Den „Fritz-Neder Pokal“, ein Pokal für den schwersten Edelfisch eines Vereinsmitglieds konnte sich Georg Förtsch aus Marktzeuln mit einem 940 Gramm schweren Karpfen sichern. Der Pokal für den schwersten Weißfisch ging an Torsten Panzer der mit 1.420 Gramm die schwerste Brachse gefangen hatte.
Ferner waren noch zwei „Fortunenpokale“ zu vergeben. „Wir ham gewisst, dass den ersten Pokal a Junggsell kricht, dann hat der wenigstens amol a Fortuna nebe sich aufm Nachtkästla stehn“ kommentierte Gerold Hofmann die Pokalübergabe an das Vereinsmitglied Tobias Herrmann dessen Edelfische zusammen 1.200 Gramm wogen. Der zweite Fortuna-Pokal ging an Georg Förtsch für einen Karpfen mit 940 Gramm.
Sachpreise für die größte Gesamtmenge gab es für alle Teilnehmer unabhängig von der Vereinszugehörigkeit. Hier lag wie eingangs erwähnt Stefan Schmidt ganz weit vorne. Platz zwei ging an Marco Neumann mit 8720 Gramm und Dritter wurde Torsten Panzer mit 6.280 Gramm.
Ebenfalls unter die Top Ten konnten sich folgende Angler platzieren: 4. Kai Aumüller (4.740 Gramm), 5. Stefan Lorenz (4.260), 6. Michael Thorwesten (4020), 7. Markus Lakowski (3.800), 8. Nadine Freyer (3.260), 9. Kevin Schalk (3.220), Alexander Schlesinger (2640).
Für Freitag, den 4. Mai, lud der Vereinsvorstand zur Fischverwertung ein. Beginn ist um 19 Uhr im Anglerheim am Rudufersee. „Wir machen aweng Rotaugen süßsauer eingelegt und Hackklößla“. Ergänzt wird das Fischessen durch einen herrlichen Vortrag über Neuseeland, der rund 90 Minuten dauert. Dabei ist jedes Mitglied ebenso wie jeder Gast und Gönner des Vereins willkommen.
Foto:
(V.l.:) Marco Neumann, Torsten Panzer, Stefan Schmidt, Gerold Hofmann Georg Förtsch und Tobias Herrmann waren die herausragenden Angler beim offenen Pokalangeln der Angelfreunde Michelauer am Rudufersee. - Foto:kag

Michelau (kag) – Veranstaltungen von Angelfreunden und Sportfischern die dem Anschein eines Wettbewerbs erwecken können sind in jüngster Zeit heftig kritisiert worden. Deshalb wurde beim Pokalangeln der Michelauer Angelfreunde großer Wert darauf gelegt, dass alle gefangenen Fische sinnvoll verwertet werden.
Die Fische wurden filetiert oder das Fleisch zu Fischklößchen weiter verarbeitet. Allerdings hielt sich das Ergebnis des „Fischzugs“ ohnehin in Grenzen. Das warme Wetter der vorausgegangen Tage hatte offensichtlich dazu beitragen, dass für die Fische verstärkt das Laichgeschäft und weniger der Nahrungserwerb an der Tagesordnung war.
Von Forchheim bis Kulmbach waren dennoch Petrijünger angereist um gemeinsam mit den Michelauer Angelfreunden am Rudufersee auf Fischjagd zu gehen. Immerhin stellten die Gastangler rund die Hälfte aller Teilnehmer.
Die Michelauer Angelfreunde erweisen sich als gute Gastgeber ließen sie doch den Gästen bei der Pokalvergabe weitgehend den Vortritt. Rund die Hälfte der Teilnehmer ging allerdings leer aus. Alle erfolgreichen wurden mit Pokalen ausgezeichnet. Nicht vergeben werden konnte der Pokal für die größte gefangene Schleie da diese Fischart nicht gefangen wurde. „Wahrscheinlich sind unsere Schleien zu schlau“ meinte schmunzelnd der Vereinsvorstand Gerold Hofmann.
Der erfolgreichste Angler beim diesjährigen Pokalwettbewerb war Michael Thorwesten. Er legte mit 1.820 Gramm nicht nur den größten Weißfisch auf die Schuppen sondern schaffte mit 14.600 Gramm auch das beste Fangergebnis.
Rang zwei ging an Tim Graßmuch der einen Karpfen mit 11.740 Gramm an Land ziehen konnte. Dies entsprach auch seinem Gesamtergebnis. Platz drei belegte Stefan Schmidt mit 6.040 Gramm vor Matthias Schmidt (4.880 g) und Karl-Heinz Rösner (4.000 g).
Den Fritz-Neder-Wanderpokal der vereinsintern für den größten Fisch vergeben wurde holte sich Tobias Herrmann für einen Karpfen mit 1.540 Gramm. Der „Nixfängerpokal“ wurde ausgelost. Über den Sachpreis konnte sich Thomas Kraus freuen.


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